Donnerstag, 30. Oktober 2014

{Bücherliebe}: Wohnen macht glücklich



Ich finde ja, dass es bei trübem Herbstwetter nichts Schöneres gibt, als sich mit einem Kaffee, leckeren Keksen und einem schönen Buch aufs Sofa zu verkrümeln. Bei uns hat in den letzten Wochen der Nestbautrieb (neiiiin, nicht was Ihr denkt) eingesetzt, damit es in der dunklen Jahreszeit so richtig schön muckelig bei uns ist. Nach Ewigkeiten haben wir endlich Vorhänge vor unserer Terrassentür aufgehängt und das schöne Bild aus Portugal hat auch seinen Platz gefunden (Fotos mache ich bei Gelegenheit, wenn sich die Sonne mal wieder zeigt). Um neue Inspirationen zu sammeln, blätter ich in letzter Zeit sehr oft und sehr gerne in Wohnmagazinen und Wohnbüchern.

Ein Buch, das bei diesem trüben Herbstgrau ganz besonders viel Laune macht, ist Wohnen macht glücklich von Will Taylor. Genau wie sein sehr erfolgreicher Lifestyle-Blog Bright.Bazaar schäumt das Buch des Briten über vor Farben. Auf knapp 200 Seiten liefert Will viele Ideen für alle Wohnbereiche vom gerne vernachlässigten Flur, Küche, Wohn- und Schlafzimmer, Kinderzimmer bis zur Terrasse und dem Balkon.


Besonders gut hat mir das sehr ausführliche Kapitel über Farbcocktails gefallen. Zu verschiedenen, fein aufeinander abgestimmten Farbpaletten mit klangvollen Namen wie Mandarinentraum, Malerische Minze, Erdbeersplit und Fröhliche Bonbonfarben präsentiert Will Taylor jeweils ein Mood-Board und viele Styling-Ideen mit den entsprechenden Farben.



Dazu gibt es jede Menge Tipps, wie man mit einigen hübschen, farbigen Accessoires, einen Raum fröhlicher und gemütlicher gestalten kann. Das Buch Wohnen macht glücklich ist perfekt für alle, die etwas mehr Farbe in ihr Leben bringen möchten. Aber keine Angst: Dafür muss nicht gleich die ganze Wohnung knallbunt sein, es reichen oft auch schon wenige Farbakzente, um einen Raum zu verändern. Angefixt von diesem schönen Buch, habe ich mir als nächstes Projekt eine Gallery Wall mit viel blau für unser Wohnzimmer vorgenommen. Bei Stef gibt es übrigens gerade einen sehr ausführlichen Post, wie man so eine Gallery Wall am besten anlegt.


* Wohnen macht glücklich, Will Taylor, Callwey Verlag, 29,95 Euro

Sonntag, 26. Oktober 2014

{Lecker}: Rosenkohl auf asiatisch



Ich glaube bei Rosenkohl gibt es keine Kompromisse: Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn.  Als Kind konnte ich Rosenkohl, wie wahrscheinlich fast jedes Kind, nicht ausstehen. Aber je älter ich wurde, desto lieber mochte ich diese kleinen Mini-Röschen. Mein Mann und unsere beiden Jungs teilen meine Leidenschaft jedoch so gar nicht und deshalb nutzte ich gestern die Abwesenheit meines Mannes, mir etwas Leckeres mit Rosenkohl zu zaubern. 

Das Rezept stammt aus dem tollen Kochbuch Seelenfutter vegetarisch aus dem GU Verlag. Und es war wirklich sehr, sehr lecker! Ich habe das Rezept, das eigentlich mit Tempeh zubereitet wird, mit Tofu leicht abgewandelt. Und weil dieser asiatisch angehauchte Rosenkohl sehr lecker und dazu noch schnell gemacht ist, zeige ich Euch das Rezept. 

Das braucht Ihr für 2 Personen: 

600 g Rosenkohl
2 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 wallnussgroßes Stück frischer Ingwer
100 g Tofu
2 - 3 EL neutrales Pflanzenöl, zum Beispiel Kokosöl
3 EL dunkle Sojasoße
2 EL Sesamöl
1 TL Zucker, etwas Salz und Pfeffer
Reis als Beilage
Helle Sesamkörner nach Geschmack 

Und so geht's

1. Den Tofu mit 1 EL Sojasoße für etwa 10 Minuten marinieren. 2 EL Öl im Wok oder einer weiten Pfanne erhitzen und den Tofu auf beiden Seiten für ca. 3 Minuten knusprig anbraten. Anschließend den Tofu herausnehmen und zur Seite stellen.

2. Den Rosenkohl waschen, putzen und längst in 3 bis 4 Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln, Ingwer und Knoblauch fein hacken. Die Sojasoße, das Sesamöl und den Zucker mit 2 EL Wasser in einem Schälchen verrühren.

3. Knoblauch, Ingwer und Frühlingszwiebeln bei starker Hitze unter ständigem Rühren für ca. 2 Minuten anbraten, den Rosenkohl dazu geben und für 2 Minuten weiter braten.

4. Das Gemüse mit der Sojasoßenmischung ablöschen und für rund 4 Minuten braten, bis der Rosenkohl bissfest ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Tofu unterheben.

5. Zum Schluss die Sesamkörner in einer kleinen Pfanne ohne Öl leicht anrösten und über das Gemüse streuen. Als Beilage passt Vollkornreis sehr gut.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

Samstag, 25. Oktober 2014

Herrlich fauler Samstagskaffee



Heute habe ich nur zu einer Sache richtig Lust: Faul sein! Nachdem wir am letzten Wochenende wie verrückt in unserem Wohnzimmer herumgerödelt haben, um den alten Sekretär meiner Schwiegereltern unterzubringen, macht ich heute mal gar nichts. Wenn mich der süße Hunger überkommt werde ich vielleicht noch einen Sommer-Kuchen aus dem aktuellen Buch Fräulein Klein lädt ein von Yvonne Bauer backen. Zwar fehlen mir zu dem Nektarinen-Mohn-Yoghurt-Kuchen die Nektarinen und der Mohn, aber mit Äpfeln schmeckt der bestimmt auch super. 
Ganz nebenbei ist das Backen auch noch ein super Anlass, um unseren Kleinen zu beschäftigen, während der Große am Maltisch sitzt und neue Spiele erfindet. (Hört sich sehr idyllisch an, aber wenn ich den Raum für 30 Sekunden verlasse und die Jungs alleine lasse, knallt es).

Überhaupt stehen die nächsten zwei Wochen unter dem Motto Wie bringe ich Kinder und Arbeit unter einen Hut, denn bei uns sind ab sofort Herbstferien. Neben Schwimmbad und Indoor-Spielplatz ist hier noch nichts geplant und wir genießen das Rumtrödeln.

Mit meinem Samstagskaffee schaue ich jetzt noch bei Ninja vorbei und wünsche Euch ein gemütliches Wochenende.

Freitag, 24. Oktober 2014

Kikabu zu Besuch im Brotladen



Heute bringe ich Euch kurz den Sommer zurück! Tomke aus dem wunderbaren Brotladen hat mich vor einiger Zeit, als es draußen noch schön warm war, nach dem liebsten Brot meiner Kinder gefragt. Weil die zwei fast jeden Tag zum Frühstück (und manchmal auch abends) das Gleiche essen, fiel mir die Antwort nicht wirklich schwer. Und ich habe sogar Parallelen zu meiner eigenen Kindheit gefunden... Mehr erfahrt Ihr heute bei Tomke. Tolle Rezepte von süß bis herzhaft findet Ihr dort übrigens auch. Viel Spaß!

Montag, 20. Oktober 2014

{Halloween}: Gruselige Bastelideen für Kinder



Wer hier schon ein bisschen länger mitliest weiß, dass ich nicht so die Bastelfee bin. Ich würde ja gerne, aber mir fehlt es leider an Geduld, Ausdauer und oft macht mir auch die Zeit einen Strich durch die Rechnung. Als ich in meinem Blog-Archiv etwas herumstöberte, fand ich diese niedlichen Halloween-Lichterketten wieder, die super fix gemacht ist. Hier könnt Ihr nochmal schauen, wie ich die damals gemacht habe. Die süßen Gläser im Hintergrund habe ich vor zwei Jahren als kleine Bastelaktion im Kindergarten angeboten. Einfach mit Transparentpapier bekleben, Augen und Mund ausschneiden und aufkleben...fertig! Wer mag, stellt noch ein Teelicht hinein. Ebenfalls für den Kindergarten habe ich im letzten Jahr Ideen für ein schauriges-schönes Buffett gesammelt, das toll aussieht, gesund und auch noch lecker ist.

Auch wenn ich noch nicht weiß, ob wir in diesem Jahr über das Kürbisschnitzen hinaus kommen, mag ich es gerade sehr, mir im Internet viele Inspirationen für Halloween anzusehen. Zu meinen Favoriten in diesem Jahr gehören die kleinen Jack-Skellington-Geister, der schwarze Kürbis und die weißen Blatt-Gespenster.


1. Jack-Skellington-Geister via
2. Schwarzer Kürbis via
3. Weiße Blatt-Gespenster via

Noch mehr gruselige Bastel- und Rezeptideen für Kinder findet Ihr übrigens auf meinem Halloween Pinterest-Board.

Samstag, 18. Oktober 2014

Ein gaaaanz entspannter Samstagskaffee



Von mir gibt es heute einen ganz entspannten Gruß in die Samstags-Kaffeerunde bei Ninja. Kein Weckerklingeln um 7 Uhr früh, keine Kinder, die viel zu früh ihr Frühstück verlangen, kein übermüdetes Schlurfen zur Kaffee-Maschine, keine brüderlichen Diskussionen und Streitereien am frühen morgen... einfach nur Ruhe. Mein Mann und ich haben gestern den seltenen Luxus genossen, ohne Kinder einen Abend zu verbringen.
 Obwohl ich mir ganz fest vorgenommen hatte, heute mal so richtig auszuschlafen, klappt es einfach nicht mehr. Nachts um 3 im Bett und morgens um 9 wieder wach. Ja, ja, die senile Bettflucht nimmt auch bei mir langsam Gestalt an. Dafür haben mein Mann und ich gestern einen schönen Abend auf einem Konzert eines Freundes in Hannover verbracht und alte Freunde wiedergetroffen. Da nehme ich gerne in Kauf, dass ich jetzt nicht ganz topfit in den Samstag starte. Ich wünsche Euch ein entspanntes und sonniges Wochenende.

Dienstag, 14. Oktober 2014

{Helden des Alltags}: Ein Tag am Meer

Es soll ja Familien geben, die wahnsinnig gut organisiert sind: Der Wocheneinkauf wird präzise geplant, die Mahlzeiten mit den Kindern gemeinsam am Esstisch besprochen und Ausflüge für das Wochenende ins Auge gefasst. Wir dagegen sind seeehr spontan: Einkaufen, wenn der Kühlschrank nichts mehr hergibt (das kann auch mal abends um acht sein und vier Mal in der Woche), zum zweiten Mal Pfannkuchen und zum wiederholten Mal Rührei oder Spiegelei zum Mittag, weil ich es vormittags nicht mehr rechtzeitig geschafft habe, das Essen vorzubereiten. Wie sehr wünsche ich mir manchmal, etwas besser organisiert zu sein. 

Was jedoch Ausflüge angeht, wurden wir am Samstag für unsere Spontaneität belohnt. Obwohl wir erst ziemlich spät aufgebrochen waren, haben wir drei wunderbare Stunden am und auf dem Steinhuder Meer verbracht, die sich für uns nach einem ganzen Tag Erholung anfühlten.


Mein Mann hatte die grandiose Idee, für eine Stunde ein kleines Elektroboot auszuleihen. Mir wird ja bei jeder noch so kleinen Wasserbewegung schlecht. Aber da das Steinhuder Meer ja gar kein Meer ist, sondern Niedersachsens größter Binnensee, war mit Wellen nicht wirklich zu rechnen. Ganz klar: Die Jungs waren von der Bootsfahrt begeistert, während mein Blick ständig an den dicken, dunklen Wolken am Himmel fest hing. Völlig unbegründet, wie sich zum Glück herausstellte. 




Ein absoluter Jungs-Traum: Die beiden durften ganz alleine über das weite Meer fahren, während Papa hinten im Boot entspannte und Mama jede Menge Fotos machte und dabei auch sehr entspannt war.


In das süße weiße Häuschen mit den blauen Fensterläden habe ich mich spontan verliebt.


Und auch das späte Losfahren stellte sich für uns als Vorteil heraus: So konnte ich die wunderbaren Lichtstimmungen auf dem Wasser einfangen. Ein toller Ausflug, der sich richtig nach Urlaub anfühlte. Und auch der Große konnte es gar nicht glauben und dachte, er wäre in Holland oder Dänemark gelandet. Dabei liegt das Steinhuder Meer mit nur knapp einer Stunde Fahrt fast vor unserer Haustür.


Und weil es so schön war, küre ich unseren kleinen Ausflug heute zu meinem Helden des Alltags
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