Samstag, 28. Februar 2015

Samstagskaffee und mein Februar-Rückblick

Die Jungs wurden gerade vom Opa abgeholt, neben mir steht eine Tasse Samstagskaffee mit Milch, draußen ist ein herrliches Wetterchen und es wartet ein ganz wundervolles Buch darauf, weitergelesen zu werden. Hach, es könnte gerade so schön sein, wenn ich jetzt noch viiiiel Zeit für mich hätte. Leider ruft die Arbeit, aber wenn ich mich ein bisschen beeile, klappt's vielleicht doch noch mit den schönen Dingen.


Und weil heute der letzte Tag im Februar ist, gibt es noch einen kleinen Rückblick mit meinen liebsten Insta-Fotos. Unser Februar plätscherte fröhlich vor sich hin mit viel Arbeit, der Umstellung als Alleinerziehende auf Zeit und vielen, kleinen Momenten, um mir einige Ruheinseln im Alltags-Durcheinander zu schaffen: Lesen, ein Neuanfang beim Yoga, frische Blumen und einige schöne Sonnenuntergänge, die Lust auf Frühling machen.
Ein Highlight in diesem Monat war definitiv eine Geburtstagsparty, auf der ich unverhofft viele alte Bekannte wieder getroffen habe. Und ich endlich wieder gemerkt habe, dass ich doch noch jede Menge Energie zum Feiern habe. Ein ums andere Mal habe ich ernsthaft daran gezweifelt, wenn ich schon abends um 23 Uhr totmüde auf einem Konzert oder einer Party war. Vielleicht ist es aber auch nur eine Frage des Trainings, weil ich nur sehr selten unterwegs bin.

Ich wünsche Euch ein tolles, sonniges Wochenende und schaue mit meinem Samstagskaffee ganz kurz bei der lieben Ninja vorbei.

Donnerstag, 26. Februar 2015

Verzicht ist out: Mehr ist mein neues Weniger


Hallo Ihr Lieben, nutzt Ihr die Fastenzeit auch gerade, um auf etwas zu verzichten? Keine Süßigkeiten? Keine Fertigprodukte? Keinen Kaffee? Digitales Detox vielleicht? Im letzten Jahr habe ich knapp vier Wochen auf weißen Zucker und Weißmehl verzichtet. Was am Anfang gar nicht so leicht war, weil sich der doofe Zucker in vielen Produkten versteckt und auch im vermeintlichen Roggenbrot auf Nachfrage Weizen enthalten war, entpuppte sich nach einer Woche als durchaus machbar. 
In diesem Jahr habe ich mir auch wieder so meine Gedanken zum Thema Fasten gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass Mehr mein neues Weniger ist. So. 


Ich bin gerade fleißig dabei, mehr zu trinken. Ich habe mir extra so eine komische Trink-Erinnerungs-App aufs Handy geladen, die jede Stunde vor sich hin bimmelt, um mich daran zu erinnern, dass ich schon wieder nichts getrunken habe. Wasser mit Zitrone wäre natürlich vorbildlich, ich bin aber schon froh, wenn ich genug verdünnte Apfelschorle trinke.

Mehr bewegen möchte ich mich endlich auch. Ich finde es immer wieder unerklärlich, wie fest mich mein Schweinehund im Griff hat. Ein kleiner innerer Monolog von Mittwoch früh als Beispiel: 

Ich: Gestern abend habe ich mir fest vorgenommen, zum Yoga zu fahren und ich ziehe das jetzt auch durch. 

Schweinehund: Du weißt aber schon, dass Du noch jede Menge am Computer zu tun hast?

Ich: Mmh, weiß ich, aber ich muss auch mal etwas für mich tun. 

Schweinehund: Sag das mal Deinen Auftraggebern...

Ich: Nee, egal, ich mach das jetzt (schon nicht mehr ganz so überzeugt). 

Schweinehund: Du wolltest doch auch endlich Deine neue Kamera ausprobieren. Warum kaufst Du Dir die überhaupt, wenn Du nicht damit fotografierst. 

Ich: Ach, das hat noch Zeit. Ist ja bald Wochenende. 

Schweinehund: Jaha, dann hast Du aber keine Zeit, weil Du Deine Aufträge abarbeiten musst. 

Ich: Stimmt auch wieder. Aber Yoga ist nur einmal in der Woche. Ich mach das jetzt! (Oder sollte ich lieber den schönen Sonnenschein ausnutzen und eine Runde joggen, statt im Yogaraum zu schwitzen?)

Schweinehund: Mach doch, aber bei dem Kurs ist es bestimmt richtig voll und Du bekommst garantiert einen ganz schlechten Platz hinter der Säule ab. Und wird Dir beim Yoga in letzter Zeit nicht immer schlecht?? Auf dem Sofa ist es doch auch sehr gemütlich, letzte Nacht war es ja auch wieder ziemlich spät bei Dir, oder? Bist Du gar nicht müde?? Mmmmmh???

...

So ging es noch ein Weilchen hin und her, bis ich dann ganz schnell meine Tasche gepackt habe und einfach losgedüst bin. Es war ein toller, entspannter Vormittag und gemeinsam mit der Yogalehrerin  haben wir bei strahlendem Sonnenschein den Frühling in einem nicht überfüllten Raum begrüßt. Und das Gefühl, dem Schweinehund eins ausgewischt zu haben war einfach unbeschreiblich. Mal sehen, was er mir nächste Woche zu sagen hat.


Dann möchte ich mich mehr mit meiner neuen Kamera beschäftigen und mich langsam vom Automatik-Modus verabschieden. Bei meiner alten Kamera, mit der ich auch tolle Fotos gemacht habe, war ich ja ziemlich faul und der Automatik-Modus wahnsinnig praktisch. Fast jedes Foto war ein Treffer. Da ich auf meine alten Tage aber noch etwas lernen möchte, werde ich das mal alles etwas genauer unter die Lupe nehmen. 


Und dann ist da noch die Sache mit dem Schlaf... Abends einfach mal früher ins Bett gehen, das wärs, und morgens ausgeschlafen und gut gelaunt aus den Federn springen. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, war ich morgens noch nie besonders gut drauf und egal, ob mit oder ohne Schlaf bin ich immer furchtbar müde. Vielleicht heute abend...wenn mein Schweinehund nichts dagegen hat.

Und wie sieht's bei Euch in der Fastenzeit aus? Weniger oder mehr?



Freitag, 20. Februar 2015

{Rise & Shine}: Mein erster Blog-Sampler für Euch

Es gibt ja so Dinge, die man schon häufig auf Blogs gesehen hat und selbst in die Tat umsetzen möchte. Das Zusammenstellen eines Samplers gehört für mich unbedingt dazu. Jetzt habe ich mich endlich ran gesetzt und Euch einige meiner Lieblingslieder zusammengestellt. Das sind Stücke, die ich schon sehr lange mag und bei aufkommender schlechter Stimmung mir immer wieder gerne anhöre. 


Wenn Ihr auch gerade irgendwo zwischen Winter-Blues und Frühlings-Aufbruch steckt, hört Euch doch mal meinen Sampler Rise & Shine an. Ein prima Mix, um sich aufs Sofa zu legen und eine Runde vor sich hin zu träumen oder mit dem Fuß zu wippen. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, Ihr Lieben.

Samstag, 14. Februar 2015

{Giveaway}: Samstagskaffee und etwas für Eure Schönheit


Ich bin heute ganz aus dem Häuschen. Als ich gerade vorsichtig den Kopf aus der Haustür gesteckt habe, habe ich ihn auf der Haut gespürt und gerochen...den Frühling. Während ich gestern noch gebibbert habe, ist es heute sososo schön draußen. Nach einem ausgiebigen Samstagskaffee und einem schnellen Insta-Foto schnappe ich gleich unseren kleinen Mann und werde mit ihm das tolle Wetter genießen.
 

Für Euch habe ich seit langem auch mal wieder etwas Feines: Ich darf ein tolles Anti-Aging-Pflegeset mit einer Tages- und Nachtcreme von Love me Green verlosen. Schon die Zutatenliste der zertifizierten Naturkosmetik hört sich so sagenhaft lecker an, dass ich am liebsten reinbeißen würde. Und erst der Duft.... Die Tagescreme (50 ml) mit Aloe Vera, Sheabutter, Gelée Royale und Granatapfelkernöl aus kontrolliert ökologischem Anbau unterstützt die Zellerneuerung und hilft der Haut, Feuchtigkeit besser zu speichern. Die natürlichen Wirkstoffe unterstützen den Regenerationsprozess und verbessern die Elastizität der Haut. Die Nachtcreme (50 ml) mit Sesamöl und Aloe Vera aus kontrolliert ökologischem Anbau verfeinert das Hautbild über Nacht und regt die Zellerneuerung der Haut an.  Und weil heute Valentinstag ist, sind die Produkte auch noch in einem süßen Beutel verpackt.



Kennt Ihr schon die Naturkosmetik von Love me Green? Die Pflegeprodukte sind zu 100 Prozent frei von Paraffinen, Mineralölen, Silikonen, Parabenen sowie Mikroplastik. Ob Gesichtsmasken, Körpercremes, Shampoos oder Conditioner: Love me Green setzt auf natürliche Inhaltsstoffe und anregende Düfte. Mich hat das schöne Verpackungs-Design der Produkte auf Anhieb sehr begeistert. Sämtliche Produkte sind ECOCERT Biokosmetik zertifiziert - einige davon sind sogar vegan. Mehr über Love me Green erfahrt Ihr HIER

Um am Giveaway teilzunehmen, müsst Ihr mir nur eine kleine Frage beantworten: Welche Pflegeprodukte benutzt Ihr für Euer Gesicht? Naturkosmetik oder konventionelle Pflege? Eure Antwort schreibt Ihr einfach unter diesen Kommentar. Mitmachen könnt Ihr bis nächsten Mittwoch, 18. Februar, 24 Uhr.  Der Gewinner wird von mir per Mail benachrichtigt. Vergesst deshalb bitte nicht, Eure Mail-Adresse dazuzuschreiben.

Ich wünsche Euch viel Glück und ein sonniges Vorfrühlingswochenende!!

Dienstag, 10. Februar 2015

Fit für den Tag: Apfel-Bananen-Porridge

Ich bin ja eher der Frühstücksmuffel. In der Woche esse ich morgens mit meinen Jungs eine Scheibe Vollkorntoast mit Butter und Honig und habe eine Stunde später wieder Hunger. Dann geht's ruckzuck an den Schreibtisch und bis zum Mittag habe ich kaum etwas gegessen, weil ich das vor lauter Arbeit meistens vergesse. Und dabei hatte ich mir Anfang des Jahres vorgenommen, gerade vormittags regelmäßiger zu essen und zu trinken. 
Jetzt habe ich endlich ein Frühstück gefunden, dass lecker ist und lange sättigt. Es dauert zwar etwas länger als mein Instant-Frühstücksbrei, den ich mir eine Zeit lang jeden Morgen gemacht habe (warme Mandelmilch drüber und fertig), ist aber sehr, sehr lecker. Wenn Ihr auch noch auf der Suche nach einem leckeren Frühstück jenseits von Toast und Brötchen seid, ist dieser Apfel-Bananen-Porridge leicht abgewandelt aus dem Buch Vegan Daily von Surdham Göb etwas für Euch. 



Apfel-Bananen-Porridge (2 Portionen)

50 g feine Haferflocken
300 ml Wasser
100 ml Mandelmilch
Ein halber TL Zimt
Das Mark einer halben ausgekratzten Vanillestange
1 säuerlicher Apfel
1 Banane
Walnüsse zum Bestreuen
Agavendicksaft oder Honig zum Süßen

Und so geht's

Für den Porridge röstet Ihr zunächst die Haferflocken in einem Topf leicht an. Das Wasser zugießen, aufkochen und die Hitze reduzieren. Zimt und Vanille dazu geben und immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Sobald der Porridge dickflüssig ist, die Mandelmilch dazugießen, vom Herd nehmen und 5 Minuten stehen lassen. In der Zeit schneidet Ihr den Apfel in Würfel, die Bananen in Scheiben und hackt grob die Walnüsse. Zum Schluss richtet Ihr den Porridge in einer Schale an,  gebt das Obst und die Walnüsse dazu. Mandeln, Chia-Samen oder Haselnüsse eignen sich übrigens auch super als Topping.

Eine andere Frühstücks-Variante, die ich unbedingt einmal ausprobieren möchte, sind Overnight-Oats. Fünf tolle Winter-Rezepte für Over-Night-Oats findet Ihr auf Hannahs Blog Projekt: Gesund leben.  

Und Ihr? Seid Ihr Frühstücksmuffel oder geht bei Euch kein Morgen ohne Müsli, Brötchen & Co.?

Samstag, 7. Februar 2015

{Samstagskaffee}: Vitamin-Power für kalte Wintertage

Die erste Nachricht des Tages, die ich heute zum Frühstück in der Zeitung gelesen habe war, dass die Grippewelle Hannover erreicht hat. Also habe ich schnell meinen ersten Kaffee hinuntergekippt und mir einen Vitamin-Power-Drink zubereitet. Ich war ewig nicht mehr krank und das soll bitteschön erstmal so bleiben. Was unsere Samstagsplanung angeht, haben wir heute zum Glück keinen Plan. Ich werde mich gleich aufs Sofa kuscheln und ein neues Buch lesen. Dazu gibt's dann noch einen Kaffee und leckere Zimtschnecken. Falls Ihr auch schon das erste Kribbeln in Hals und Nase spürt, verrate ich Euch  noch schnell das Rezept für meinen seeehr leckeren Power-Drink.


Vitamin-Power-Drink (1 Glas)

* Frisch gepresster Saft aus drei Orangen
* 100 ml natürtrüber Apfelsaft
* Ein haselnussgroßes Stück Ingwer, klein geschnitten
* Zimt und Honig nach Geschmack

Alle Zutaten werden in einem Topf kurz erwärmt.


Ach, und dann habe ich noch etwas für diejenigen von Euch, die viel am Schreibtisch sitzen und mit Nackenproblemen zu kämpfen haben. Gestern habe ich viele Stunden am Computer verbracht und hatte abends nur noch doofe Spannungskopfschmerzen. Nachdem ich mich für einen Artikel durch mehrere Pilates-Videos geklickt hatte, bin ich (mal wieder) bei der sympathischen Amiena Zylla gelandet. Ihr kurzes Yoga Schulter Nacken Training habe ich direkt auf meinem Schreibtischstuhl ausprobiert und die Kopfschmerzen waren tatsächlich ziemlich schnell wieder verschwunden. Sehr zu empfehlen!

Ich werde mich mit meinem Vitamin-Drink zu Ninjas Samstagskaffee gesellen und schnell aufs Sofa huschen. Ich wünsche Euch ein entspanntes Wochenende.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Vom süßen Nichtstun



Ich liebe den Klang bestimmter Worte. Schon als Kind habe ich im Urlaub, ohne ein Wort zu verstehen, fremden Menschen fasziniert zugehört. Das war auch der Grund, warum ich in der Schule Französisch gelernt und mit meiner Freundin einen Italienisch-Kurs besucht habe. Vor einiger Zeit ist mir in einem Buch das wunderschöne Wort dolcefarniente über den Weg gelaufen. Neben seinem Klang ist auch die Bedeutung ganz wunderbar... Das süße Nichtstun. Davon träume ich gerade sehr viel, während ich hier ganz alleine zu Hause in meinem Büro sitze (und eigentlich meine Aufträge abarbeiten sollte). 
Die Stille in unserem Haus genießen, mit einem Buch gemütlich aufs Sofa kuscheln, die Schneeflocken  zählen und einen warmen Tee trinken, dem ersten verhaltenen Vogelgezwitscher zuhören und vom Frühling träumen. Das wär's...

Dieses Foto ist gestern an einem perfekten Morgen entstanden: Es war klirrend kalt, der Himmel eisblau und die Sonne strahlte über die Felder. So kann es gerne bleiben. Und auch die vielen Zweifel und Sorgen, die ich Ende Januar noch mit mir herumgeschleppt habe, sind im Februar glücklicherweise verschwunden. Weil wir so einen unglaublich starken und tollen kleinen, großen Jungen haben, der mir einmal mehr gezeigt hat, dass die vielen Sorgen sich nicht lohnen. Und Danke für Eure lieben Worte, nach dem letzten Post.

Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche.
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